Sorgerecht

Viele Eltern behalten auch nTipps & Infos Auflage 22ach einer Trennung und Scheidung die gemeinsame Sorge für ihre Kinder. Damit bleiben die Pflicht und das Recht, für die gemeinsamen Kinder zu sorgen, bei beiden Eltern. Aber Trennung und Scheidung verändern die Bedingungen, unter denen die Eltern sich dieser Aufgabe stellen müssen. Fragen tauchen auf wie z.B.

  • Was bedeutet „gemeinsames“ oder „alleiniges“ Sorgerecht?
  • Wer hat nach einer Trennung das Sorgerecht und wie kann das gegebenenfalls geändert werden?
  • Welche Entscheidungen müssen Eltern weiterhin beim gemeinsamen Sorgerecht einvernehmlich treffen und welche kann ich alleine treffen?

Antworten auf Ihre Fragen erhalten Sie in unserem Ratgeber „Allein erziehend – Tipps und Informationen“. Er führt Sie nach einer Trennung oder Scheidung durch den Dschungel von rechtlichen Bestimmungen im Hinblick auf Existenzsicherung, Unterhalt, Umgang, Sorgerecht und vieles mehr. Den Ratgeber gibt es auch in türkischer Sprache

Taschenbuch, aktualisierte Ausgabe 22, 240 Seiten, Verband alleinerziehender Mütter und Väter, Bundesverband e.V.(Hrsg.) 2016, Einzelexemplar 5,00 € Versandpauschale, Mitglieder erhalten alle Broschüren kostenlos. Bestellung hier

 

Elternvereinbarung

Gemeinsam Sorgeverantwortung übernehmen!

Immer mehr Eltern haben auch als getrennt lebende Eltern das gemeinsame Sorgerecht für ihre Kinder. Gemeinsames Sorgerecht bedeutet, dass Sie als Eltern viele Entscheidungen, insbesondere solche von erheblicher Bedeutung für das Kind gemeinsam treffen müssen, auch wenn Sie getrennt leben.

Um Konflikte zu vermeiden, kann es hilfreich sein, eine Elternvereinbarung zu treffen: Mit der vorliegenden Elternvereinbarung können Eltern und Kinder ihre Vorstellungen von der künftigen Gestaltung der gemeinsamen Sorge und der elterlichen Verantwortung bei Getrenntleben der Eltern dokumentieren. Die Elternvereinbarung beinhaltet unter anderem Absprachen zum Aufenthalt des Kindes, zum Umgang und zum Unterhalt. Diese Absprachen werden gemeinsam unter Einbeziehung aller Betroffenen ausgehandelt und schriftlich festgehalten. Eine kurze Einführung in die rechtlichen Grundlagen und einige Tipps und Informationen erleichtern das Ausfüllen.

Beim Besprechen und Aushandeln einzelner Punkte der Elternvereinbarung werden mögliche Konflikte zu einem frühen Zeitpunkt ersichtlich und können durch aktive Elternarbeit – zum Beispiel durch die Inanspruchnahme von Beratung – behoben werden. So kann die Elternvereinbarung die Grundlage für ein konstruktives und kooperatives Miteinander schaffen.

Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. – VAMV (Hg.), Berlin 2016, Einzelexemplar 2,00 €, Bestellung hier

 
Cover Neuregelung des Sorgerechts

Neuregelung des Sorgerechts nichtmiteinander verheirateter Eltern

Handreichung für die Beratung

Die Neuregelung des Sorgerechts nicht miteinander verheirateter Eltern ist im Mai 2013 in Kraft getreten. Nach der Geburt des Kindes liegt die alleinige Sorge weiterhin bei der Mutter, es sei denn die Eltern regeln einverständlich die gemeinsame Sorge mit einer Sorgeerklärung. Neu ist seit 2013, dass auch gegen den Willen der Mutter ein Gericht auf Antrag des Vaters das gemeinsame Sorgerecht anordnen kann. Neu ist dabei ein schriftliches Verfahren mit kurzen Fristen, in dem die Mutter darlegen muss, warum die gemeinsame Sorge dem Kindeswohl wiederspricht.

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter hat in einer kurzen Handreichung die neue Rechtslage und das neue Verfahren dargestellt mit Empfehlungen für ein Beratungsgespräch und das weitere Vorgehen. Diese Handreichung richtet sich in erster Linie an Beraterinnen und Berater.

Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (Hrsg.) , Berlin 2013, 16 Seiten, Einzelexemplar 1,00 € Versandpauschale, Bestellung hier

Wenn Sie sich persönlich zu einem bestimmten Thema informieren wollen oder Beratung benötigen, wir helfen Ihnen gerne weiter!

 
VAMV Bayern