Brückenteilzeit: Raus aus der beruflichen Sackgasse – für alle!

VAMV-Pressemitteilung vom 05. Juli 2018

Die bundesweit agierenden Familienverbände fordern eine zügige Umsetzung des Gesetzesentwurfs zur sogenannten „Brückenteilzeit“ und mahnen dringend Nachbesserungen für Familien an. Der Bundesrat befasst sich morgen mit dem geplanten Rückkehrrecht nach befristeter Teilzeit auf die ursprüngliche Wochenarbeitszeit. Fast jede zweite Frau ist hierzulande in Teilzeit beschäftigt, damit nimmt Deutschland im europäischen Vergleich einen der Spitzenplätze ein. Viele dieser Frauen haben sich auf Grund familiärer Sorgearbeit für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige für die Reduzierung ihrer Arbeitszeit entschieden. Hieraus ergeben sich allerdings viele Nachteile, etwa in Form von niedrigeren Gehältern und bei der Altersabsicherung. Damit die reduzierte Arbeitszeit nicht dauerhaft zur beruflichen Sackgasse wird, hat die Bundesregierung bereits zum zweiten Mal die Weiterentwicklung des Teilzeitrechts in einem Koalitionsvertrag festgeschrieben. Beschäftigte in Unternehmen mit…

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Bertelsmannstudie zu Kinderarmut: Alleinerziehende fordern Kindergrundsicherung

VAMV-Pressemitteilung vom 28. Juni 2018

Die aktuelle Studie der Bertelsmannstiftung belegt, dass Kinder in Einelternfamilien mit 62 Prozent deutlich häufiger dauerhaft oder wiederkehrend in Armut leben als Kinder in Paarfamilien mit 12 Prozent. „Um kein Kind zurückzulassen, brauchen wir endlich eine Kindergrundsicherung in Höhe von 619 Euro pro Monat!“, fordert Erika Biehn, Bundesvorsitzende des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV). (mehr …)

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Familienentlastung muss Hand in Hand mit Kampf gegen Kinderarmut gehen – Kinderzuschlag reformieren!

VAMV-Pressemitteilung vom 07. Juni 2018

Die von der Bundesregierung versprochene steuerliche Entlastung der Familien wird nun auf den Weg gebracht. Der entsprechende Gesetzentwurf des Finanzministeriums wird derzeit zwischen den Ressorts abgestimmt und  in gut drei Wochen soll sich das Kabinett damit befassen. Im Entwurf des Familienentlastungsgesetz enthalten ist u.a. die Erhöhung des Kindergeldes  um zehn Euro ab Juli 2019, auch der Kinderfreibetrag soll die nächsten zwei Jahre ansteigen. Hinzu kommen noch Anpassungen am Einkommenssteuertarif, um die sog. kalte Progression auszugleichen. Aber reicht dies alles aus, um Armut in Einelternfamilien zu senken? (mehr …)

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Betreuungslücken schließen: Anspruch auf ergänzende Kinderbetreuung und mehr Arbeitszeitsouveränität!

VAMV-Pressemitteilung vom 30. Mai 2018

Berlin/Stuttgart, 30. Mai 2018. Viele Eltern können ein Lied davon singen: Die Kita öffnet um 8:00, die Schicht beginnt um 6:00. Solche Betreuungslücken bedeuten für Alleinerziehende oft das Aus. Deshalb fordert der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) die Politik auf, einen Anspruch auf ergänzende Kinderbetreuung im Haushalt der Familien einzuführen sowie durch das Arbeitsrecht die Arbeitszeitsouveränität von Beschäftigten zu stärken. (mehr …)

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VAMV: Wechselmodell nur einvernehmlich sinnvoll

VAMV-Pressemitteilung vom 23. Mai 2018

Berlin, 23. Mai 2018. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e. V. (VAMV) veröffentlicht heute ein Positionspapier zum Wechselmodell. Der Bundestag berät zur Zeit über Anträge und gesetzliche Änderungswünsche hierzu. Wenn der Gesetzgeber das Wechselmodell als Regelfall vorgibt, verhindert er damit jedoch die jeweils beste Lösung für das Kindeswohl im individuellen Einzelfall. (mehr …)

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Wechselmodell als gesetzliches Leitbild?

VAMV-Pressemitteilung vom 14. März 2018

Gesetz kann Voraussetzungen nicht verordnen! Berlin, 14. März 2018. Der Bundestag wird morgen über das Wech­sel­modell diskutieren und die Frage, ob es als Regelfall für alle Tren­nungsfamilien in Frage kommt. Diese wird vom Verband allein­erziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) klar verneint: „Das Wech­selmodell ist ein sehr anspruchsvolles Modell für Kinder und Eltern. Als gesetzliches Leitmodell für alle Familien eignet es sich deshalb nicht, auch wenn es im Einzelfall eine gute Lösung darstellen kann“, betont Erika Biehn, VAMV-Bundesvorsitzende. (mehr …)

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Alleinerziehende: GroKo-Maßnahmen

VAMV-Pressemitteilung vom 13. März 2018

Alleinerziehende: GroKo-Maßnahmen gegen Kinderarmut dürfen keine Luftnummer werden! Berlin, 13. März 2018. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) begrüßt, dass die neue Regierung das Thema Kinderarmut auf die Agenda setzen will. „Allerdings müssen die Maßnahmen gegen Kinderarmut so gestrickt sein, dass sie bei Allein­erziehenden ankommen können. Sonst wird das Paket gegen Kinderarmut eine Luftnummer“, mahnt Erika Biehn, VAMV-Bundesvorsitzende. (mehr …)

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Arme Menschen nicht gegeneinander ausspielen

VAMV-Pressemitteilung vom 06. März 2018

Arme Menschen nicht gegeneinander ausspielen - Sozialleistungen endlich erhöhen Gemeinsame Erklärung vom 6. März 2018 Die momentan geführte öffentliche Diskussion um eine Tafel zeigt, dass arme Menschen nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Sozialstaatliche Leistungen müssen dafür sorgen, dass für alle hier lebenden Menschen, gleich welcher Herkunft, das Existenzminimum sichergestellt ist. (mehr …)

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Koalitionsvertrag: Maßnahmen gegen Kinderarmut müssen bei Alleinerziehenden ankommen!

VAMV-Pressemitteilung vom 08. Februar 2018

Berlin, 07. Februar 2018. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) begrüßt, dass CDU/CSU und SPD sich im Koalitionsvertrag auf Maßnahmen gegen Kinderarmut geeinigt haben. Damit ein erhöhter Kinderzuschlag bei der Mehrheit der in Armut lebenden Kinder ankommt, braucht es weitere Reformen an der Schnittstelle zum Unterhaltsvorschuss. Denn obwohl Einelternfamilien überproportional armutsgefährdet sind, erhalten sie bisher häufig gar keinen Kinderzuschlag und profitieren kaum von höherem Kindergeld. (mehr …)

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Kinderarmut: Koalitionäre müssen Kinderzuschlag für Alleinerziehende reformieren

VAMV-Pressemitteilung vom 22. Januar 2018

Damit der erweiterte Unterhaltsvorschuss gegen Kinderarmut in allen Einelternfamilien wirkt, muss die Schnittstelle zum Kinderzuschlag reformiert werden. Eine aktuelle Umfrage des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) zeigt: Alleinerziehende mit kleinen Einkommen können durch den Ausbau des Unterhaltsvorschuss schlechter gestellt werden. Finanziell profitieren Einelternfamilien ohne An-sprüche auf andere Sozialleistungen. (mehr …)

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