Kindesunterhalt: VAMV warnt vor Milchmädchenrechnungen und fordert Solidarität nach Trennung!

„Familienministerin Franziska Giffey will Trennungsväter beim Kindesunterhalt entlasten – für die Alleinerziehenden wird es wichtig sein, keine Milchmädchenrechnungen aufzumachen sondern faire Lösungen zu finden“, warnt Erika Biehn, Bundesvorsitzende des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV). Knapp 90 Prozent der Alleinerziehenden sind Mütter. (mehr …)

VAMV zum Wechselmodell: Vielfalt statt Regelfall ist am Besten für Kinder in Trennungsfamilien

bunte Pappkoffer

Wenn der Gesetzgeber das Wechselmodell als Regelfall vorgibt, verhindert er damit die jeweils beste Lösung für das Kindeswohl im individuellen Einzelfall. Anlässlich der morgigen Anhörung des Rechtsausschusses zum „Wechselmodell als Regelfall“ erklärt Miriam Hoheisel, Bundesgeschäftsführerin des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV): (mehr …)

VAMV: Wechselmodell nur einvernehmlich sinnvoll

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Berlin, 23. Mai 2018. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e. V. (VAMV) veröffentlicht heute ein Positionspapier zum Wechselmodell. Der Bundestag berät zur Zeit über Anträge und gesetzliche Änderungswünsche hierzu. Wenn der Gesetzgeber das Wechselmodell als Regelfall vorgibt, verhindert er damit jedoch die jeweils beste Lösung für das Kindeswohl im individuellen Einzelfall.

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Positionspapier: Wechselmodell nur einvernehmlich – Handlungsbedarf beim Unterhalt

Das Wechselmodell: Debatte und Definition

Die Debatte um das Wechselmodell ist im Frühjahr 2018 im Bundestag angekommen. An-lass waren zwei zeitgleiche Anträge von FDP und DIE LINKE. Erstere verfolgen das Ziel, das Wechselmodell als Regelfall einzuführen, wenn getrennte Eltern sich nicht einvernehmlich auf ein Betreuungsmodell einigen können, letztere lehnen dies ab.
Die fachliche wie politische Debatte krankt an unscharfen Definitionen und einem Mangel an aussagekräftigen wissenschaftlichen Forschungsergebnissen.
Wenn über die Folgen für das Kindeswohl diskutiert wird, sprechen die Beteiligten oft einheit-lich vom „Wechselmodell“, gehen aber von verschiedenen Definitionen aus. Das ist verständlich, denn während die Rechtsprechung zwischen Wechselmodell und erweitertem Umgang genau unterscheidet, sind die Definitionen im allgemeinen Sprachgebrauch und in der psy-chologischen Forschung fließend. Eltern bezeichnen mitunter jede Form der Mitbetreuung1, psychologische Forschung oft eine Mitbetreuung ab 30 Prozent als Wechselmodell. Eine genaue Definition ist aber wichtig, wenn darüber debattiert wird, was für das Kindeswohl zu-träglich ist und welcher rechtlichen Regelung dies möglicherweise bedarf oder auch nicht.
Der VAMV bezeichnet als Wechselmodell ein Betreuungsmodell, bei dem das Kind abwech-selnd bei beiden Eltern lebt, annähernd gleich viel Zeit bei beiden verbringt und die Erzie-hungsverantwortung gleich verteilt ist. Dies entspricht einer Betreuungsverteilung von in etwa 50:50 Prozent.2 In Abgrenzung zu einem „üblichen Umgang“, der bei bis zu einem Drittel Mitbetreuung liegen kann, wird eine Mitbetreuung zwischen ca. einem Drittel und annähernd einer Hälfte als „erweiterter Umgang“ bezeichnet.

Download des vollständigen Positionspapiers des VAMV Bundesverbands: VAMV-Positionspapier Wechselmodell 23052018

Wechselmodell als gesetzliches Leitbild?

Gesetz kann Voraussetzungen nicht verordnen!

Berlin, 14. März 2018. Der Bundestag wird morgen über das Wech­sel­modell diskutieren und die Frage, ob es als Regelfall für alle Tren­nungsfamilien in Frage kommt. Diese wird vom Verband allein­erziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) klar verneint: „Das Wech­selmodell ist ein sehr anspruchsvolles Modell für Kinder und Eltern. Als gesetzliches Leitmodell für alle Familien eignet es sich deshalb nicht, auch wenn es im Einzelfall eine gute Lösung darstellen kann“, betont Erika Biehn, VAMV-Bundesvorsitzende. (mehr …)

Gemeinsame Erklärung zum Wechselmodell

Gemeinsame Erklärung Deutscher Kinderschutzbund, Deutsche Liga für das Kind und VAMV: Wechselmodell als gesetzlich zu verankerndes Leitmodell ungeeignet

Berlin, 20.10.2017. Die Justizministerkonferenz hat sich für eine Prüfung einer gesetzlichen Regelung des Wechselmodells ausgesprochen – kurz nach der vielbeachteten Entscheidung des BGH, dass das Wechselmodell unter bestimmten Voraussetzungen auch gegen den Willen eines Elternteils angeordnet werden kann. In einer gemeinsamen Erklärung mahnen der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB), die Deutsche Liga für das Kind und der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) an, dass das Wechselmodell nicht zum Regelfall werden dürfe.
Vorrang müsse immer das Kindeswohl haben. (mehr …)

Wer macht Politik für Alleinerziehende?

Berlin, 30. August 2017. Familien werden im Wahlkampf 2017 be­sonders umworben. Nicht alle Versprechen nutzen jedoch Alleiner­ziehenden. Mit seinen Wahlprüfsteinen will der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) Einelternfamilien helfen, sich selbst ein Bild davon zu machen, welche Partei ihre Inte­ressen vertritt. CDU/ CSU, SPD, GRÜNE, LINKE und FDP beant­worteten für den VAMV einen Fragenkatalog. (mehr …)

Wechselmodell – Beschluss VAMV Bundesverband e.V.

VAMV-Logo

Wechselmodell: Differenzierte Bewertung notwendig!

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) setzt sich für eine differenzierte Bewertung des Wechselmodells ein: Wenn Eltern und Kind einvernehmlich ein Wechselmodell leben möchten und alle Rahmenbedingungen stimmen, kann das Wechselmodell für diese Familien im Einzelfall eine gute Lösung sein. Allerdings ist der
VAMV der Ansicht, dass das Wechselmodell keinesfalls als gesetzliches Leit- oder Standardmodell für alle Familien geeignet ist. (mehr …)

Informationen für Einelternfamilien

Druckfrisch! Die neue Ausgabe unserer Broschüre „Informationen für Einelternfamilien“ 1/2017 ist da! 3000 Hefte wurden bereits an unsere Mitglieder, Kontaktstellen, den Ortsverband München und an zahlreiche Institutionen in Bayern versandt. (mehr …)

Wechselmodell – Diskussion nach dem Beschluss des BGH vom 1.2.2017

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Ein Artikel in der Zeitschrift für Kindschafts- und Jugendrecht – ZKJ setzt sich nun detailliert damit auseinander, unter welchen Bedingungen das Wechselmodell ein sinnvolles Betreuungsmodell sein kann,  welche Rahmenbedingungen dafür noch geschaffen werden müssten und wann eine gerichtliche Anordnung des Wechselmodells nicht in Betracht kommt.

Herausgearbeitet werden u.a. die hohen Anforderungen, welche der BGH mit dem Maßstab der kindeswohlorientierten Einzelfallbetrachtung gesetzt hat. Für die Praxis sei zu erwarten, dass eine gerichtliche Anordnung des paritätischen Wechselmodells gegen den Willen eines Elternteils sich auf wenige Konstellationen beschränken werde. Kritisch bewerten die Autoren die rechtliche Einordnung als „Umgangsverfahren“ (im Gegensatz zum „Verfahren über die elterliche Sorge“). Zugleich sehen die Verfasser/innen in dem Urteil eine Absage an eine Gesetzesreform hin zum paritätischen Wechselmodell als gesetzlichen Regelfall.

https://www.bundesanzeiger-verlag.de/fileadmin/FamSoz-Portal/Dokumente/Rechtsprechung/Gottschalk-Heilmann_Wechselmodell_ZKJ-Dokumente.pdf

 
VAMV Bayern