Aktuelles zum Familiengeld – Stand September 2018

Das BMAS hat nun am 10. August bekannt gegeben, dass das Bayerische Familiengeld auf Leistungen nach dem SGB II angerechnet werden müsse. Das Familiengeld wird zwar weiterhin ausgezahlt, aber die Jobcenter in Bayern werden es momentan unterschiedlich handhaben. (mehr …)

Hitzige Debatte um bayerisches Familiengeld

Pressemeldungen vom 10./11. Aug. 2018

Die bayerische Staatsregierung hatte im Mai beschlossen, ab September 2018 an Eltern von ein- und zweijährigen Kindern unabhängig vom Einkommen und der Betreuungsform 250 Euro pro Kind und Monat Familiengeld auszuzahlen, ab dem dritten Kind gibt es sogar 300 Euro.  Das Familiengeld ersetzt das bisherige Bayerische Betreuungsgeld und das Landeserziehungsgeld. Starttermin ist der 1. September, wenige Wochen vor der Landtagswahl. Dabei beteuerte Sozialministerin Kerstin Schreyer deutlich, dass das Familiengeld nicht auf Hartz-IV angerechnet wird. (mehr …)

Familienentlastung muss Hand in Hand mit Kampf gegen Kinderarmut gehen – Kinderzuschlag reformieren!

Die von der Bundesregierung versprochene steuerliche Entlastung der Familien wird nun auf den Weg gebracht. Der entsprechende Gesetzentwurf des Finanzministeriums wird derzeit zwischen den Ressorts abgestimmt und  in gut drei Wochen soll sich das Kabinett damit befassen. Im Entwurf des Familienentlastungsgesetz enthalten ist u.a. die Erhöhung des Kindergeldes  um zehn Euro ab Juli 2019, auch der Kinderfreibetrag soll die nächsten zwei Jahre ansteigen. Hinzu kommen noch Anpassungen am Einkommenssteuertarif, um die sog. kalte Progression auszugleichen. Aber reicht dies alles aus, um Armut in Einelternfamilien zu senken? (mehr …)

Alleinerziehende: GroKo-Maßnahmen

Alleinerziehende: GroKo-Maßnahmen gegen Kinderarmut dürfen keine Luftnummer werden!

Berlin, 13. März 2018. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) begrüßt, dass die neue Regierung das Thema Kinderarmut auf die Agenda setzen will. „Allerdings müssen die Maßnahmen gegen Kinderarmut so gestrickt sein, dass sie bei Allein­erziehenden ankommen können. Sonst wird das Paket gegen Kinderarmut eine Luftnummer“, mahnt Erika Biehn, VAMV-Bundesvorsitzende. (mehr …)

Arme Menschen nicht gegeneinander ausspielen

Arme Menschen nicht gegeneinander ausspielen – Sozialleistungen endlich erhöhen

Gemeinsame Erklärung vom 6. März 2018

Die momentan geführte öffentliche Diskussion um eine Tafel zeigt, dass arme Menschen nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Sozialstaatliche Leistungen müssen dafür sorgen, dass für alle hier lebenden Menschen, gleich welcher Herkunft, das Existenzminimum sichergestellt ist. (mehr …)

Wissenswertes zum (erweiterten) Unterhaltsvorschuss

Eine kurze Zusammenfassung des VAMV Nordrhein-Westfalen  zum (erweiterten) Unterhaltsvorschuss

Anspruch haben:

  • Kinder von Alleinerziehenden mit Wohnsitz in Deutschland
  • die keinen, zu wenig oder nicht regelmäßig Unterhalt vom unterhaltspflichtigen Elternteil bekommen (mehr …)

Petition gegen Kinderarmut: „Jedes Kind ist gleich viel wert“

Verbände starten Online-Petition gegen Kinderarmut

Berlin, 5. Dezember 2016. „Keine Ausreden mehr! Armut von Kindern und Jugendlichen endlich bekämpfen! #stopkinderarmut“ – Mit dieser gemeinsamen Online-Kampagne machen Wohlfahrts- und Sozialverbände gemeinsam mit Familien- und Kinderrechtsorganisationen ab morgen auf das drängende Problem der Kinderarmut in Deutschland aufmerksam. (mehr …)

Umgangspauschale für Trennungskinder

Hartz IV: 20.000 Unterschriften als starkes Votum für eine Umgangspauschale für Trennungskinder!

Berlin, 25. November 2016. Der Sozialausschuss des Bundestages berät am Montag darüber, ob die Regelbedarfe im Sozialrecht angemessen ermittelt und somit die Existenz bedürftiger Menschen gesichert ist. Anlässlich dieser Anhörung fordert der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV), eine Umgangspauschale für Trennungskinder in Hartz IV einzuführen, damit deren Existenzminimum endlich abgesichert ist. (mehr …)

Armut von Alleinerziehenden ist skandalös!

Gemeinsamer Apell zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut am 17.Oktober

Alleinerziehende und ihre Kinder tragen in Deutschland das höchste Armutsrisiko. Fast 1 Million Kinder in Ein-Elternfamilien leben in Armut – mit allen negativen Auswirkungen auch auf ihre Zukunft. Alleinerziehende, davon sind 90 Prozent Frauen, werden buchstäblich alleingelassen. Ihre Situation hat sich in den vergangenen zehn Jahren verschlechtert statt verbessert. (mehr …)

Kinderarmut und ihre Folgen

Steigende Kinderarmut beeinträchtigt Chancen fürs ganze Leben   

Die Wirtschaft wächst, doch die Kinderarmut auch: In Deutschland leben heute im Vergleich zu 2011 mehr Kinder in Familien, die auf staatliche Grundsicherung angewiesen sind. Das zeigen aktuelle Berechnungen der Bertelsmann Stiftung für Bundesländer, Städte und Kreise. Für die Mehrheit der Kinder ist Armut ein Dauerzustand – staatliche Unterstützung orientiert sich nicht am Bedarf Heranwachsender.
(mehr …)

 
VAMV Bayern