Wir bringen Solidarität auf den Weg. Mit dem Energie-Soli kommt Hilfe dort an, wo sie wirklich gebraucht wird: Bei alleinerziehenden Eltern.

Wie? Ganz einfach: Wer die Energiepauschale oder Gaspreis-Entlastungen der Bundesregierung nicht braucht, wandelt sie unter www.energie-soli.org
als Spende in einen Energie-Soli für Solo-Eltern um. Weitergeben, was woanders mehr gebraucht wird – das ist gelebte Solidarität.

Die Energiekrise und ihre Folgen betrifft alle – doch sie trifft die Menschen in unterschiedlicher Härte. Die politischen Maßnahmen ignorieren die unterschiedlichen Lebens- und Einkommenssituationen. Deswegen ist der VAMV Landesverband Bayern ab sofort Partner bei der Aktion „Energie-Soli“ der Stiftung Alltagsheld:innen und setzt damit der Gießkannenpolitik einen wirksamen Hebel entgegen: Der Energie-Soli unterstützt eine Bevölkerungsgruppe, die in besonderem Maße von der Krise betroffen ist: alleinerziehende Eltern und ihre Kinder.

Solo-Eltern mussten schon vor der Krise doppelt leisten und stehen oft alleine da. Sie sind wie keine andere Bevölkerungsgruppe von Armut bedroht – in der Krise erst recht. Doch das können wir jetzt gemeinsam ändern.
Ein Netzwerk aus zivilgesellschaftlichen Organisationen stellt sicher, dass die Spenden aus dem Energie-Soli direkt und persönlich bei betroffenen, alleinerziehenden Eltern ankommen. Ohne Hürden und ohne viel Bürokratie. Einfach helfen, einfach machen – Ärmel hoch und los!

Warum einen Soli für Solo-Eltern? 20 Prozent aller Familien in Deutschland sind alleinerziehende Familien. Wer alleinerziehend ist, ist oftmals auch genau das: allein. Sorgen und Kosten, die sich sonst ein Elternpaar teilen, müssen häufig von einer Person gestemmt werden. Zusätzlich werden alleinerziehende Eltern oft diskriminiert, weil familien- oder steuerpolitische Maßnahmen nicht oder nur bedingt bei ihnen ankommen.  Auch die viel gepriesenen inflationsbedingten Anpassungen von familienpolitischen Leistungen kommen bei vielen Alleinerziehenden nicht an. So erreicht die aktuelle Kindergelderhöhung weder alleinerziehende Eltern im SGBII-Bezug noch diejenigen, die staatlichen Unterhaltsvorschuss bekommen. In beiden Fällen wird das Kindergeld vollständig von den Leistungen abgezogen.

Hier geht es zu unserer Pressemitteilung.