Falls Sie wegen Krankheit eines Kindes, das jünger als 12 Jahre ist, nicht zur Arbeit gehen können, haben Sie als Alleinerziehende*r und gesetzliche Versicherte*r Anspruch auf 20 Tage Kinderkrankengeld zur Kompensation eines Verdienstausfalls. Für das Jahr 2021 wurden diese Tage aufgestockt: als Alleinerziehende bekommen Sie 40 Tage Kinderkrankengeld für jedes Kind unter 12 Jahren.

Das Kinderkrankengeld entspricht in etwa 90 Prozent des Nettoverdienstes. In der Regel wird es von der Krankenkasse gezahlt. Voraussetzung ist ein Attest vom Kinderarzt ab dem ersten Krankheitstag. Privatversicherte haben keinen Anspruch auf Kinderkrankengeld.

In Anspruch genommen dürfen die Kinderkrankentage in 2021 nicht nur bei einer tatsächlichen Krankheit des Kindes, sondern auch, wenn Schule oder Kita aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen sind. Außerdem soll das Angebot für Eltern gelten, deren Kita grundsätzlich weiter geöffnet ist, die aber freiwillig der Bitte nachkommen, ihre Kinder nicht in die Betreuungseinrichtung zu bringen.

Allerdings: Wie das „neue“ Krankengeld aufgrund geschlossener Schulen oder Kitas beantragt wird, ist bislang nicht geklärt.

Wie man Kinderkrankengeld beantragt, wird hier erklärt.

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