Krippe/Kindergarten/Hort: Sofern die Zahl der Corona-Neuinfektionen auf einem niedrigen Niveau bleibt, wird zu Beginn des neuen Kindergartenjahres am 1. September 2020 der Regelbetrieb wiederaufgenommen. Der Kita-Betrieb soll so weit wie möglich in gewohnter Art und Weise laufen. Bei hohen bzw. steigenden Infektionszahlen könnte ein erneutes Herunterfahren der Kindertagesbetreuung erforderlich werden. Die Maßnahmen werden dabei nach Möglichkeit auf einzelne Gemeinden bzw. Landkreise begrenzt bleiben und sollen zudem möglichst zeitlich befristet sein. Wenn das Infektionsgeschehen sich stark verschlechtert, könnte auch wieder nur eine eingeschränkte Notbetreuung möglich sein. Die Auswahl der Kinder, die in Notbetreuung betreut werden können, trifft bei lokal begrenzten Ausbruchsszenarien das örtliche Gesundheitsamt, nach Möglichkeit und Bedarf in Abstimmung mit dem örtlichen Jugendamt.

Bisher dürfen Kinder mit einem leichten Schnupfen nicht in die Kindergärten und Krippen. Bis September soll dazu eine neue Handreichung entstehen, in welchen Fällen Kinder nach Hause geschickt werden sollen und wann sie bleiben dürfen.

Schule: Auch in den Schulen soll es ab Beginn des  Schuljahres 2020/21 einen normalen Regelbetrieb unter bestimmten Hygieneauflagen geben. Das bedeutet, dass der Unterricht – wenn das Infektionsgeschehen es zulässt – für alle Schülerinnen und Schüler täglich nach regulärem Stundenplan stattfinden soll, im Schulgebäude jedoch umfassende Hygieneregeln gelten.