Aktualisierung, 08.05.2020:

Zur Notbetreuung für Kinder von alleinerziehenden Studierenden gibt es jetzt konkrete Ausführungen:
Neben den Kindern von berufstätigen Alleinerziehenden können unter den gleichen Voraussetzungen auch Kinder von alleinerziehenden Studierenden bzw. Auszubildenden künftig die Notbetreuung in Anspruch nehmen, wenn die alleinerziehende Person
– an einer staatlichen, staatlich anerkannten oder kirchlichen Hochschule immatrikuliert ist oder an einer Einrichtung studiert, die gem. Art. 86 Abs. 1 oder 2 BayHSchG Studiengänge durchführt, und aufgrund des Studiums an einer Betreuung des Kindes gehindert ist oder
– eine in Studien- oder Prüfungsordnungen vorgeschriebene berufspraktische Tätigkeit verrichtet und aufgrund dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist oder
– zu ihrer bzw. seiner Berufsausbildung mit oder ohne Arbeitsentgelt beschäftigt ist und aufgrund dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist.

Außerdem wir die Notbetreuung auch geöffnet für Kinder von alleinerziehenden Vorabschlussschüler/-innen, die nun ebenfalls den Unterricht vor Ort besuchen dürfen.

 

05.05.2020

Eine gute Nachricht: Unsere Forderung hatte Erfolg!

Laut Pressekonferenz der bayerischen Staatsregierung von heute Mittag wird die Notbetreuung wird für alleinerziehende Studierende geöffnet:

Nachzulesen unter merkur.de:

„Update von 12.34 Uhr: Carolina Trautner spricht als nächste. Die Sozialministerin spricht über die Kitas und bedankt sich bei den Erzieherinnen und Erziehern. Ein Expertengremium helfe der Regierung bei der Entscheidung. Wichtig sei: es soll in Kitas kleine und möglichst feste Gruppen geben, die von festen Betreuern betreut werden. Sie appelliert: Kranke Kinder sollen unbedingt zuhause bleiben, Abholzeiten sollen gestaffelt werden, damit sich möglichst wenig Menschen begegnen. Eine Maskenpflicht könne es in Kitas nicht geben. Nur wenn enger Kontakt mit dem Kind besteht, beispielsweise beim Wickeln oder Füttern, sollen Erzieher eine Maske tragen.

„Kinder brauchen auch andere Kinder“, private Spielgruppen beispielsweise unter Nachbarn sollen zugelassen werden – mit maximal drei Familien. Ab dem 11. Mai sollen weitere Gruppen Zugang zur Notbetreuung bekommen: Kinder mit Behinderung oder drohender Behinderung, Kinder mit erzieherischem Bedarf und Kinder alleinerziehender Studierender. Die normale Tagespflege soll ebenfalls geöffnet werden – mit maximal fünf Kindern.

Ab dem 25. Mai sollen Vorschulkinder zugelassen werden. Sie seien ein Stück älter und könnten Hygienemaßnahmen besser verstehen. Im gleichen Schritt soll die Großtagespflege wieder öffnen können.“

#VAMV: Notbetreuung für alleinerziehende Studierende/ Schüler*innen und Eltern im Wechselmodell öffnen