Zu Gast bei Familienministerin Schreyer

News vom 04. April 2018

Helene Heine – Vorsitzende des VAMV LV Bayern – zum Gespräch bei Familienministerin Kerstin Schreyer

Familienministerin Schreyer: „Genau hinschauen, wie wir Eltern und Kinder bestmöglich unterstützen können!“

Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer hat die Vorsitzende des bayerischen Verbandes der alleinerziehenden Mütter und Väter, Helene Heine, zu einem ersten Gespräch im Familienministerium begrüßt.

„Ich vermeide den Begriff ‚Alleinerziehende‘ – er klingt mir zu sehr nach Defizit. Ich spreche lieber von Einelternfamilien, also Familien, in denen ein Kind nicht mit beiden Elternteilen zusammen wohnt“, stellte Schreyer klar. „Diese Familien verdienen unser ganz besonderes Augenmerk – das beginnt bei einer möglichst effektiven finanziellen Unterstützung und endet bei einem Betreuungsangebot, das auf die Bedürfnisse von Müttern, Vätern und Kindern zugeschnitten ist“, so die Familienministerin.

Schreyer wies darauf hin, dass der Freistaat eine langjährige bayerische Forderung im Koalitionsvertrag verankern konnte – die Reform des Kinderzuschlags und steuerliche Entlastungen: „Wir werden aber auch unabhängig von Reformen im Bund genau darauf schauen, wie sich die Lebenslage von Einelternfamilien entwickelt und wir sie darüberhinausgehend unterstützen können. Das erscheint mir besonders notwendig, da das Unterhaltsrecht die Kinder von Einelternfamilien besonders trifft. Sie verlieren nicht nur einen Elternteil in ihrer gewohnten Umgebung. Hinzu kommt, dass Mütter und Väter nach einer Scheidung in der Regel verpflichtet werden, ab dem 4. Lebensjahr ihres Kindes wieder zu arbeiten. Damit können sie sich nicht wie gewohnt um ihre Söhne und Töchter kümmern.“  

Quelle: www.kerstin-schreyer.de


Wir begrüßen Kerstin Schreyer – unsere neue Familienministerin in Bayern

News vom 27. März 2018

Stabwechsel im Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

Kerstin Schreyer, von Beruf Sozialpädagogin und Familientherapeutin, löst im neuen Kabinett von Ministerpräsident Markus Söder die bisherige Familienministerin Emilia Müller ab.

Wir freuen uns, dass die neue Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales vor allem auch Alleinerziehende und Familien mit vielen Kindern besonders unterstützen möchte.
Ein Schwerpunkt ihrer künftigen Arbeit ist es, den Familien zu ermöglichen, „Familie so leben zu können, wie sie es für richtig halten“. Ausgehend von ganz konkreten Fragen wie z.B.  „Wie schaffe ich es, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen? Wer hilft mir bei einem Betreuungsengpass? Wo finde ich Beratung und Unterstützung, wenn es einmal nicht so läuft? Wie können wir Familien mit vielen Kindern noch besser unterstützen? Und wie schaffen wir es, dem Recht der Kinder auf Zeit mit ihren Eltern zu entsprechen?“ möchte Kerstin Schreyer die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern, Unterstützungsstrukturen ausbauen und mit mehr bedarfsgerechter Kinderbetreuung, dem Landeserziehungsgeld und dem Bayerischen Betreuungsgeld Wahlfreiheit sichern.
Auch der Zusammenhalt der Gesellschaft ist ihr ein wichtiges Thema. Dabei geht es ihr um ein „verlässliches soziales Netz für die, die Hilfe brauchen“ und um „die Stärkung des vielfältigen ehrenamtlichen Engagements.“ (Quelle: Newsletter zur Kabinettsumbildung v. 23.03.18, Hrsg. Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales)

Wir wünschen Staatsministerin Kerstin Schreyer alles Gute und viel Erfolg bei der Umsetzung all dieser wichtigen Themen!

Foto: Atelier Krammer

 
VAMV Bayern